TA Analysen
17.09.10: PivotPoint Dax
Rechner Calculator Aktie Einzelwerte
11.09.10: PivotPoints
Wartungsarbeiten
10.09.10: PivotPoints
Dax
10.09.10: BörseGo News
In Bearbeitung
10.04.10: SMI
Fanlines
31.08.08: PivotPoints
Aufname SMI
06.02.08: PivotPoints
Automatische Aktualisierung !
13.05.07: ATX
4655 Punkte zu verteidigen
29.04.07: Pivots
Datenanzeige
05.06.06: Dax
Damm gebrochen
  Hauptmenü
Startseite
Nachrichten
Techn. Analyse
TaiPan Einführung
Pivot-Rechner
Fibonacci-Rechner
Linkliste
Marktsegmente
Gesamtliste
Finanzforum
Feedback


BullChart arbeitet mit TaiPan-Software.

 
 Beiträge suchen


 BörsenKnowHow

Börseneinsteiger -
   goldene Tipps


Globale Wirtschafts-
   indikatoren


Phasen der
   Medikamenten-
   entwicklung


Die Sprache der
   Analysten


16.12.02 (Nebenwerte)
Deutsche Nebenwerte - noch mit Chancen
Ein rabenschwarzes Börsenjahr 2002 hat auch die deutschen Nebenwerte nicht verschont. Doch im Gegensatz zu den im Dax Standardwerten, die fast alle im Minus landeten, zeigten von den im MDax zusammengefassten 70 Mid caps immerhin 12 einen Kursgewinn, Wer geglaubt hatte, in einer Erholung würden Standardaktien schneller steigen als Nebenwerte, sah sich zunächst bestätigt – doch auch Nebenwerte wieder sprangen wieder an.
Deutsche Nebenwerte bleiben daher auch in Erwartung einer moderaten Konjunktur- und Börsenerholung 2003 interessant. Trotz aller Skepsis und teilweise schon etwas irrealer Weltuntergangsstimmung sollte nicht vergessen werden, dass gerade in zyklischen Bereichen intensiv rationalisiert wurde, sodass schon in einer leichten Erholung der Beschäftigung überproportionale Ertragssteigerungen zu erwarten sind. Dazu kommt, dass viele Vorstände aus den Zeiten der Börseneuphorie ihre Lehre gezogen haben und ihre Ertragsprognosen heute eher vorsichtig ansetzen, um später die Ziele zu übertreffen.


Antizyklisches Anlageverhalten wird sich auch in Nebenwerten für 2003 und 2004 lohnen. Dabei sollte das Depot aus einer Mischung von Value und zyklischen Titeln bestehen. Beachtet werden sollte auch, dass Aktien im Vordergrund stehen, die in der Neusegmentierung der deutschen Indexlandschaft bis März 2003 zum Prime Standard gehören werden (je 50 Werte im MDax und SDax sowie 30 Titel im TecDax).


So heterogen wie der deutsche Maschinenbau ist auch die Kursentwicklung der Aktien. Während Krones und Vossloh ihre Gewinnprognosen übertreffen, ihre Ausschüttungen erhöhen und auch 2003 weiter wachsen werden (Vossloh erhielt gerade einen Grossauftrag für Dieselloks aus Belgien über 130 Mio. Euro), geriet Gildemeister in den Sog der weltweiten Schwäche im Werkzeugmaschinenbau. Dennoch hat die Nummer eins der Welt im Segment Fräs- und Bohrmaschinen auch mit der bevorstehenden Einverleibung der Werkzeugmaschinensparte von Thyssen und einer Umsatzerwartung 2003 von 1,7 Mia Euro die Chance auf einen markanten Turnaround in den kommenden zwei Jahren. Schon in den vergangenen drei Monaten schrieb das Unternehmen dank Kosteneinsparungen wieder schwarze Zahlen.

Autozulieferer Leoni glänzt indes nicht nur durch deutliche Ertragssteigerungen, sondern konnte gerade einen weiteren Grossauftrag von BMW für die 3er-Serie an Land ziehen. Zusammen mit dem bereits vorliegenden Auftragsvolumen sind hier gute Chancen in Ausblick.

Licht am Ende des Tunnels im Bausektor ist dagegen immer noch nicht in Sicht. Doch bleiben Hochtief und Dyckerhoff in der engeren Wahl. Hochtief, weil sie mit 85% Umsatzanteil gutes Geld im Ausland und im Projektmanagement für Flughäfen verdienen. Dyckerhoff, weil die weitere Übernahme von 10% Stammaktien zu gut 70 Euro je Stück durch die italienische Buzzi zeigt, welcher Wert den durch Konjunkturschwäche und Kartellstrafen belasteten Zementaktien beigemessen wird.

Aus dem konsumnahen Bereich sind Südzucker und Loewe interessant, sowie im High-tech-Sektor Jenoptik. Südzucker zeigen besonders nach dem Verkauf des margenschwächeren Eiscreme-Geschäfts und der Übernahme der französischen Sant Louis Sucre einen erfreulich aufwärts gerichteten Gewinntrend. Dazu treten ein kräftiges Wachstum im Bereich Zuckerersatzstoffe (Isomalt, Orafti) und hohe Erwartungen im Segment Bioethanol als emissionsarmer Antriebsstoff. Südzucker erhofft sich einen Marktanteil von 25% im Wert von 1 Mia Euro Umsatz in einigen Jahren. Dem Auslaufen der Zuckermarktordnung 2006 sieht das Unternehmen gelassen entgegen. Derzeit werden die Titel etwas gebremst, da die Deutsche Bank ihren Anteil reduziert. Ist diese Welle vorbei, besteht umso mehr Aufwärtspotenzial.
Loewe, auf dem Weg zum führenden Luxus-TV-Multimedia- und Heimkino-Hersteller und nach Grundig und Philips Nummer drei auf dem deutschen TV-Markt. litt im Jahr 2002 speziell im Ausland unter der Konsumflaute. In Südeuropa wurden weniger Flachbildschirme im Hochpreissegment nachgefragt, und die Fähigkeit, Plasmabildschirme in die USA zu liefern, war eingeschränkt. Diese Scharte will Loewe nun auswetzen. Das Unternehmen will besonders vom Trend zu Heimkino, aber auch von der Vereinheitlichung von Computer, Telecom und Konsumelektronik profitieren. Die Zeit bis zur Erholung scheint durch die Dividendenrendite von mehr als 7% abgesichert zu sein.

Jenoptik, führend in der Reinraumtechnik unter anderem für die Chipindustrie, litt 2002 unter der Schwäche im High-Tech-Bereich. Einige Aufträge wurden verschoben. Doch die Lage bessert sich. Inzwischen verzeichnet die ostdeutsche Firma mit einem Ordervolumen per 30. September von 2,5 Mia Euro und Neuaufträgen im Wert von 500 Mio Euro allein im vierten Quartal einen Rekordauftragsbestand, sodass die Umsatzdelle 2002 im neuen Jahr mindestens ausgeglichen werden kann und eine deutliche Gewinnerholung möglich sein sollte.



Euroland

Nach dem beinahe schon euphorischen Start ins vierte Quartal sind die europäischen Aktienmärkte von der Realität eingeholt worden. Deutschland leidet weiterhin unter dem Vertrausensverlust der Marktteilnehmemer, und die Prognosen für das Jahr 2003 passen sich dem ökonomischen Umfeld an.

Amiland

Die Börsenkurse bewegen sich gegenwärtig seitwärts in einer gewissen Bandbreite. Unsicherheiten wie der Irakkonflikt, die noch nicht einschätzbaren Rückstellungen der Unternehmen für Mitarbeiteroptionen und Penionskassen und der Führungswechsel im US-Finanzdepartement halten die Börse in Atem. Trotz allem, die anhaltende Konsumlust, die besseren Gewinnaussichten einiger Grossunternehmen für das kommende Jahr sowie die breit diskutierte Steuerentlastung durch die Bush-Regierung setzen erfreuliche Zeichen.


...naja
...geht so
...normal
...gut
...sehr gut

Druckversion

Versenden

Feedback
Alle Logos, Marken, Bilder u. Inhalte auf dieser Seite sind geschütztes Eigentum von BullChart bzw. der betreffenden Inhaber.
Verwendung,Weiterverbreitung,Kopieren,Einframen von Texten,Bildern,Inhalten nur nach vorheriger Genehmigung.
Copyright 2000-2006 BullChart ©

Marktsegment        Feedback        Impressum & Kontakt        Haftungsausschluß        Copyright/Urheberrecht
börsenübergreifend ~ unabhängig ~ sachlich ~ kompetent ~ neutral ~ langjährig im Geschäft ~ börsenübergreifend ~ unabhängig ~ sachlich ~ kompetent ~ neutral